Forscherwerkstatt

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Investition in die Forscherwerkstsatt Drucken

Investition in die Forscherwerkstsatt

Rechtzeitig zum Anfang des neuen Schuljahres haben wir wieder kräftig in die Forscherwerstatt investiert. Mit einem Teil des Preisgeldes von der Bildungsstiftung der Kreissparkasse für den Landkreis Esslingen wurde zum einen eine Sach- und Fachbuchbibliothek eingerichtet zum anderen ein Tellurium angeschafft.

Insgesamt wurden über 50 Bücher und 6 DVDs beschafft, und damit diese auch ordentlich aufbewahrt werden können zwei Regale. Die einzelnen Bücher stammen zum größten Teil aus den Reihen "Was ist was?"und  Sehen Staunen Wissen".

Hierbei wurde Wert darauf gelegt einen Fundus zusammenzustellen, der dem unterschiedlichen Wissenstand der Kinder von Klasse 2 bis 4 gerecht wird.

Mit dem Tellurium - ein Bewegungsmodell von Sonne / Erde / Mond - kann den Kindern nun viel einfacher und gleichzeitig verständlicher die Entstehung von Jahreszeiten, Mondphasen und Mond - sowie Sonnenfinsternisse erklärt werden, Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Lehrerinnnen und Lehrer in Erfüllung.

Das neue Tellurium

 
Unsere Forscherwerkstatt ist "ausgezeichnet" !!! Drucken
Geschrieben von: Rossa, Sascha   

Forscherwerkstatt der Grundschule Preisträger des Bildungswettbewerbs !

Unsere Forscherwerkstatt wurde am 17.03.2009 von der Bildungsstiftung der Kreissparkasse Esslingen ausgezeichnet und mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro bedacht.

Im Oktober 2008 entschlossen wir uns das Projekt Forscherwerkstatt beim erstmalig ausgeschriebenen Bildungswettbewerb Ideen.Bildung.Zukunft der Bildungsstiftung der KSK Esslingen anzumelden.

Unter 56 eingereichten Projekten wurde die Forscherwerkstatt von der Jury als 'preiswürdig' eingestuft.

Auf der Abschlussveranstaltung am 17.03.09 nahm die Delegation von Schule und Förderverein von Herrn Landrat Eininger und dem Vorstand der KSK Esslingen Herrn Scholz die Urkunde nebst einem Scheck in Höhe von 3.000 Euro entgegen.
Das Preisgeld wird natürlich der Forscherwerkstatt zu Gute kommen.

Die Mühe hat sich gelohnt!!!
An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an die Helfer, die bei der Renovierung des Klassenzimmers tatkräftig Hand angelegt haben. Unser Dank gilt auch den Spendern, die durch ihre finanzielle Unterstützung maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

 Über die weitere Entwicklung der Forscherwerkstatt halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.

Urkunde für die ForscherwerkstattDie glücklichenPreisträger

 
Forschen mit Daniel Düsentrieb Drucken

Eröffnung der Forscherwerkstatt am 27.09.2008

14.03.08: "Endlich ist unsere Forscherwerkstatt fertig! Wir können es kaum erwarten los zu legen." So wie Thomas, freuen sich schon alle Kinder der Grundschule Hohengehre. Ein Schuljahr lang mussten sie warten, bis der Förderverein der Grundschule in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft das große Projekt fertig gestellt hatte.

Das Konzept der Forscherwerkstatt hat der Förderverein bei einer Schule im Hessischen entdeckt und mit den Lehrern zusammen auf die eigene Grundschule übertragen. Die Schule stellte dem Verein ein Klassenzimmer zur Verfügung, indem nun ein großes Regal mit vielen Experimentierkisten steht. Hier können die Schulkinder im Rahmen des Regelunterrichts lernen, was die Welt zusammenhält. Der Lehrer hat hierbei die Aufgabe eines Beraters und Helfers.

Das Experimentieren findet in Kleingruppen statt, in denen sich die Kinder selbst organisieren müsse, den Versuch miteinander durchführen und auswerten sollen und im abschließenden Forscherrat den anderen Forschern ihre Ergebnisse darstellen dürfen. "Hierbei lernen die Kinder ganz nebenbei, wie es ist, in eine Team zusammen zu arbeiten. Sie erfahren, dass nicht immer der Stärkere das Sagen hat, dass jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten zum Gelingen des Versuches beitragen kann. Auch stärkt diese Form der Arbeit das Selbstbewußtsein der Kinder. Denn es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, sich vor den Forscherrat zu stellen, und seine Ergebnisse so zu berichten, dass es alle verstehen," meint Sanda Schwarz, erste Vorsitznde des Fördervereins.

Alle, die die Forscherwerkstatt aus der Nähe kennen lernen möchten, sind recht herzlich zu der Eröffnungsfeier eingeladen.

Um 14.00 Uhr beginnt der Nachmittag mit "schwungvollen" Reden

Um 14.30 Uhr überreicht der Förderverein die Forscherwerkstatt ofiziell an die Grundschule

Ab 15.00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, einen Erfinder-Wettbewerb "das fliegende Ei" und sonstige überraschene Aktionen.

 
Sommerferienprogramm 2008: Wie funktioniert Energie? Drucken

Sommerferienprogramm 2008: Wie funktioniert Energie?

06.09.2008
Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Förderverein am Sommerferienprogramm der Gemeinde Baltmannsweiler; wie schon im letzten Jahr in Kooperation mit der Ortsgruppe Esslingen des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Dieses Jahr haben wir das Thema Energie in all seinen Facetten aufgegriffen. Die Kinder sollen erfahren was Energie ist, in welchen Formen sie auftreten kann und was man mit ihr alles machen kann - was passiert vor der Steckdose?

Lernen im Freien

Dem Thema entsprechend konnten wir die Kinder und die Referentin des NABU Frau Bitterlich in der just fertiggestellten Forscherwerkstatt begrüßen. Doch schongleich nach der Begrüßung ging es sofort raus um auf dem Schulgelände ein Energiequiz zu absolvieren. Die Kinder entdeckten durch das Quiz geführt welche Energeispeicher uns im alltäglichen Leben begegnen, wo man besten Windräder aufstellt, ...

Mit Jonas Müller von der Esslinger Zeitung konnte dann auch noch ein Überaschungsgast begrüßt werden, der unsere Experimente bis zum Ende gespannt verfolgte. Neben Frau Bitterlich wurden natürlich auch die wichtigsten Personen inetrviewt: die Kinder. In der Wochendausgabe der Esslinger Zeitung konnte dann auch das Ergebnis seiner Arbeit bewundert werden.

Kinder beim Bau der ApfelbatterieGerüstet mit dem neuen Wissen ging es im Anschluss - nun wieder in der Forscherwerkstat - daran, ein energetisch autarkes Modellhaus aufzubauen. Eine mittels Solarzellen betriebene Wasserpumpe förderte Wasser aus einem Tank in Solarkollektoren (und wieder zurück) zu pumpen, die das Wasser erwärmen sollten. Um die Wirksamkeit zu prüfen wurde ein Thermometer installiert dessen Wert in unregelmäßigen Zeitabständen abgelesen und notiert wurde. Am Ende konnte eine Erwärmung des Wassers um 25°C auf 50°C festgestellt werden.

Als nächstes bauten die Kinder eine Apfelbatterie. Als Elektroden im Apfel fungierten 1-Pfennig Münzen aus Kupfer und Alufolie. Bewaffnet Solarzellen treiben den Propeller anmit Multi-Messgeräten konnten die Kinder tatsächlich eine Spannung messen, die aber leider nicht für den Betrieb einer Lampe reichte. Einen rößeren Wirkungsgrad erreichten die Kinder mit dem Nachbau einer Batterie analog der Versuche von Allesandro Volta. Durch stapeln von Kupermünzen und salzwassergetränkten Küchentüchern konnten deutlich stärkere Batterien gebaut werden.

Zum Abschluss ging es dann noch einmal nach Draussen. Dank des schönen sonnigen Wetters konnten die Kinder intensiv Experimente mit Solarzellen und Propellern machen. In Gruppen wurden Stromkreise aufgebaut. Die Kindern lernten, wie die Solarzellen geschaltet werden müssen um die größte Geschwindigkeit zu erzielen aber auch wie die Kreise aussehen müssen damit der Propeller nicht stillsteht, wenn eine Solarzelle im Schatten liegt. Mit Messgeräten wurde auch der Ursprung der Phänomene erkundet.

 
Die Bauarbeiten sind in vollem Gang Drucken

22.01.08: Nachdem der Raum, der einmal die Forscherwerkstatt werden soll frisch gestrichen wurde, kamen die sanitären Arbeiten an die Reihe. Herr Wien machte sich an drei Nachmittagen an die Arbeit und hämmerte und klopfte, dass der Schule die Ohren wackelten. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: neue Wasserhahnanschlüsse, neu verlegte Wasserleitungen und ein Boiler, der den Schülern die Möglichkeit bietet, auch mit warmem Wasser die Experimentiersachen zu waschen.

Nun ging es daran, die Löcher zu stopfen, damit Fliesen gelegt werden können. Natürlich waren das keine Kleinigkeiten, aber Saschas Talent sei Dank und viel Zeit, wurde auch das geschafft. Er bekam von uns Mädels zwar nicht wirklich eine tatkräftige Unterstützung, aber wir hielten ihn mit Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen bei Laune.

Wenn die Wand richtig trocken ist, werden die von Roland Merkle gespendeten Fliesen drangeklebt und dann darf Herr Wien mit seiner Endmontage diese Arbeiten beenden.

 
Projekt Forscherwerkstatt Drucken

07.02.07: "Welche Aufgabe hat eigentlich so ein Förderverein",

das haben wir uns gefragt, als wir Anfang des Jahres 2007 als neuer Vorstand den Verein übernahmen. Eines war uns schnell klar: wir möchten unsere Grundschule nicht nur mal so mit finanziellen Mitteln unter die Arme greifen - nein - , wir möchten auch eine längerfristige Unterstützung aufbauen.

Dabei kam uns das Projekt "Forscherwerkstatt" in die Hände. Das war genau das, was wir uns vorstellten!
Diese Forscherwerkstatt sollte auch an unserer Schule verwirklicht werden. Doch was genau ist das?

Die Forscherwerkstatt

"Sage es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.
Lass es mich selbst tun, und ich werde es begreifen." (Lao Tse)


Die Forscherwerkstatt ist ein Raum, der den Kindern Möglichkeiten des eigenständigen Experimentierens und den Lehrern ein fertiges pädagogisches und organisatorisches Konzept bietet.

Hier werden Versuche aus den Bereichen Biologie/Naturkunde, Physik, Technik, Chemie und Mathematik entwickelt, erprobt und von den Kindern selbständig durchgeführt. Dabei helfen ihnen Experimentierboxen, die sich mit ihrem Inhalt immer einem Experiment widmen. Die Kinder suchen sich eigenständig aus, welche Versuche sie in der Forscherstunde durchführen möchten. Das geschieht meist in kleinen Gruppen (Teamwork ist gefragt), die sich zusammen überlegen, was sie für den ausgesuchten Versuch alles noch benötigen, wie sie ihn durchführen können, und wie sie den Versuch dokumentieren. Denn am Ende einer solchen Forscherstunde wartet der Forscherrat. Hier stellt jedes Team seine Ergebnisse vor.

Die Kinder erhalten dadurch einen spielerischen Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen; es gibt kein gut oder schlecht, jedes Kind kann seine Fähigkeiten weiter entwickeln und neue entdecken; durch das offene Unterrichtskonzept können die Kinder eigene Zugänge zu dem Thema entwickeln.

Die Lehrer finden in diesem Konzept eine Möglichkeit, ohne große Vorbereitungszeit in die Werkstatt gehen zu können. Denn hier ist der Lehrer Helfer und Unterstützer der Kinder. Er hat nicht die Rolle, wie in einem üblichen Unterricht. Dies ermöglicht dem Lehrer,individuell auf die verschiedenen Kinder und Gruppen einzugehen. Auch ist es möglich Themen, die im Unterricht behandelt wurden in der Forscherwerkstatt zu vertiefen und gemeinsam weiter zu entwickeln.

Nun galt es die Lehrerschaft auf unsere Seite zu bekommen. Doch das war kein Problem. Mit großer Begeisterung sind wir alle miteinander dabei, unser gemeinsames Projekt "Forscherwerksatt" zu verwirklichen. Es wurde ein freies Zimmer gefunden, Umbauarbeiten sind bereits voll in Gang, das Konzept steht - es geht vorwärts!